Als Freund des Genres schaut man immer mal wieder einen Thriller oder Horrorfilm an, in denen auch Kinder mitspielen. Viele machen sich womöglich gar keine Gedanken über das Thema, aber ich stelle mir schon die Frage, wie man die zum Teil sehr kleinen Kinder am Set auf unterschiedlichste Gewalt-Szenen vorbereitet. Bei “Orphan – das Waisenkind” zum Beispiel schlägt ein junges Mädchen, das im Erscheinungsjahr 13 Jahre ist in Anwesenheit seiner Film-Adoptivschwester, die im Jahr der Veröffentlichung real erst acht Jahre alt ist, mit einem Klauenhammer mehrmals auf eine ältere Frau ein, was zu deren sicheren Tode führt. Mich würde wirklich interessieren, was bei den Dreharbeiten vor-, während und nach dem Eintüten so manch brutaler Gewalt-Szene um die Kinder herum passiert.
Category: DVD, Blu-ray & Film
Wie soeben festgestellt, wird “Alice im Wunderland” ab Donnerstag, den 11. März, im Bad Oeynhausener Kino auch in 3D vorgestellt. Bislang war dies nicht der Fall, da James Camerons Meisterwerk “Avatar” im inzwischen vierten Monat noch immer Garant für einen vollen Saal war. “Avatar” wird auch weiterhin in 3D ausgestrahlt, jedoch nur noch um 14:20 Uhr, während Johnny Depp und Anne Hathaway dann alle Slots vom späten Nachmittag bis in die Nacht haben.
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Film: DAS ST. FRANCISVILLE EXPERIMENT
Bewertung: 5/10
Darsteller u.a.: Madison Charap, Troy Taylor, Ryan Larson
Dieser mir bis dahin völlig unbekannte Film spielt von der Art her, meiner Meinung nach aber nicht von der Klasse her in etwa der gleichen Liga wie “Blair Witch Project”. Vier junge zum Teil wissenschaftliche Leute gehen für eine Nacht in ein Haus, in dem es spuken soll. Sie sollen ihre Erkenntnisse mit Videokameras festhalten und bestenfalls Geister darauf dokumentieren. Read More »
Vor einigen Tagen als Schnäppchen gekauft, hat sich “An American Crime” als wirklicher Geheimtipp herausgestellt. Ein Film, der auf wahren Begebenheiten basiert – dem “schrecklichsten Verbrechen, das je im Staat Indiana stattfand” – und dabei so schockierend ist und nachdenklich stimmt. Ein bisschen abgestumpft durch die “üblichen” Brutalo-Folter-Schocker der heutigen Zeit, fahren einem die hier gezeigten Qualen nicht so unter die Haut, wie die kreativen Folter-Szenierien in “Saw” & Co., aber aufgrund der Tatsache, dass man zu jeder Zeit weiß, dass hier alles wirklich mal passiert ist, wirkt der ganze Film intensiver als die Kost der angesprochenen Folter-Schublade.
So schnell kann das gehen: Vormittags noch über eine seit geraumer Zeit stark gezügelte Kauf-Mentalität betreffend DVD & Blu-ray geschrieben, erhielt Amazon vorhin direkt mal eine Blu-ray-Bestellung von mir.
Ich stöberte in meinen Wunschzetteln herum und bin dabei auf “An American Crime” gestoßen. Ich konnte mich eigentlich nicht einmal daran erinnern, diesen Film meiner Wunschliste hinzugefügt zu haben, aber außer mir kommt da ja auch wieder niemand infrage… Beim Preis von 9,99 Euro – portofrei versteht sich – habe ich dann einfach zugeschlagen.
Am vergangenen Wochenende ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr sich das eigene Kaufverhalten, was DVDs angeht, in den letzten Monaten verändert hat. So waren wir Samstagabend zum Einkaufen beim Marktkauf und hatten vor, uns noch ein, zwei DVDs für den Abend zu kaufen. Noch vor einem Jahr hätte ich ohne weiter darüber nachzudenken die Auswahl in den Einkaufswagen gelegt. Jetzt scheint das allerdings anders zu sein.
Herrlich, drei Filme an einem ruhigen, entspannten Wochenende. Weniger entspannt waren allerdings unsere Plätze im Kino in Bad Oeynhausen. Obwohl Avatar seit Dezember 2009 läuft, war es gestern schon auf dem Flur bis zum Einlass zum Bersten voll. Wir wollten in die Nachmittagsvorstellung und riefen um 14 Uhr zum Vorverkauf an. Wir konnten in einem restlos gefüllten Saal nur noch Plätze in der zweiten Reihe ergattern und saßen halb links, so dass wir über zweieinhalb Stunden nach rechts oben schauen mussten. Das spüre ich heute auch im Nacken.




