Gestern war ich mit Mutter im Werre-Park, weil sie Ihren Handy-Vertrag verlängern wollte. Ich unterstütze sie bei solchen Dingen. Eigentlich hatte sie sich auf Nokia eingeschossen, weil ihr das SMS-Tippen damit am besten gefällt. Der Verkäufer sagte dann im Beratungsgespräch, dass Samsung mittlerweile bessere Verkaufszahlen hat, als Nokia und die Geräte sich technisch auch nichts nehmen, wenn die auf einem ähnlichen Level sind. Die Wahl fiel dann auf das Samsung S8300.
Das schöne bei diesem Gerät ist, dass es der genaue Kompromiss zwischen Mutters Wünschen und meiner Empfehlung ist: sie wollte gern einen Slider haben, ich hätte ihr ein einfach bedienbares Touchscreen-Gerät empfohlen. Das S8300 ist beides. Möchte man über die Tastatur tippen, schiebt man das Display hoch, möchte man dies nicht, kommt man vollständig mit dem Touchpad aus. Als erstes habe ich UMTS deaktiviert, weil dies laut Verkäufer den Akku unnötig belastet. Gefunden habe ich diese Möglichkeit auf Anhieb nicht, einen Punkt wie “UMTS deaktivieren” gibt es nicht. Freund Google verriet dann, dass man UMTS deaktiviert, indem man einfach das Netz auf GSM stellt und nicht auf automatisch. Gesagt, getan, das 3G-Symbol verschwand daraufhin.
Den Umgang mit dem Telefon finde ich sehr einfach, geradezu ideal für Mutter. Das Menü bedient sich eigentlich noch immer so, wie damals, als ich ein Samsung E900 hatte. Ich hatte mir im Saturn auch das HTC Touch 2 angeschaut, das hat mir echt gut gefallen, ließ sich clever bedienen und sah enorm elegant aus, aber das ist natürlich nichts für ein bisschen Telefonieren, SMS tippen und Fotos knipsen, da sind die einfacheren Geräte schon entschieden besser, zumal Mutter keine Online-Option im Tarif hat. Ich bin gespannt, wie ihr das Handy auf Dauer gefällt, jedenfalls bin ich guter Dinge, dass wir das richtige Telefon ausgewählt haben.



