Herrlich, drei Filme an einem ruhigen, entspannten Wochenende. Weniger entspannt waren allerdings unsere Plätze im Kino in Bad Oeynhausen. Obwohl Avatar seit Dezember 2009 läuft, war es gestern schon auf dem Flur bis zum Einlass zum Bersten voll. Wir wollten in die Nachmittagsvorstellung und riefen um 14 Uhr zum Vorverkauf an. Wir konnten in einem restlos gefüllten Saal nur noch Plätze in der zweiten Reihe ergattern und saßen halb links, so dass wir über zweieinhalb Stunden nach rechts oben schauen mussten. Das spüre ich heute auch im Nacken.
_______________________________________________________________________________________
Film: DIE STADT DER BLINDEN
Bewertung: 7,5/10
Darsteller u.a.: Julian Moore, Mark Ruffalo
“Die Stadt der Blinden”, im amerikanischen Original “Blindness”, war ein Spontangriff in der Videothek. Schien interessant zu sein, wie Menschen einer Stadt schlagartig erblinden, aber nicht alles schwarz sehen, sondern weiß. Der Film hatte sehr gute Momente und eine stimmige Atmosphäre. Leider aber auch einige Lücken. Man wusste nicht, wie es zu diesem Zustand kam, und warum die Hauptdarstellerin nicht erblindet ist. Der Verlauf des Film war aber gut und spannend, mal ein Film einer komplett anderen Art, wie wir fanden. Kann man sich absolut ansehen.
_______________________________________________________________________________________
Film: AVATAR – AUFBRUCH NACH PANDORA
Bewertung: 9/10
Darsteller u.a.: Sam Worthington, Sigourney Weaver, Giovanni Ribisi, Steven Lang
Nach rund einem Vierteljahr konnte ich “Avatar” dann doch noch sehen, weil ein Freund extra nochmals mit mir mitgegangen ist. Und es hat sich gelohnt. Vor einiger Zeit hatte ich am TV-Gerät “Coraline” mit 3D-Brille gesehen, aber das ist natürlich nochmal ganz was anderes, als das “Real 3D” im Kino. Ich war wirklich beeindruckt und freue mich auf weitere Filme mit dieser Technik. Der Film hat mir auch sehr gut gefallen, aber viel darüber schreiben muss ich sicherlich nicht. Avatar in 3D ist der Inbegriff von “Großes Kino”.
_______________________________________________________________________________________
Film: WIE EIN EINZIGER TAG
Bewertung: 8/10
Darsteller u.a.: Ryan Gosling, Rachel McAdams, James Garner, Gena Rowlands
Ja, wirklich. Ab und an sucht natürlich auch die bessere Hälfte Filme aus. Da sie das gleichnamige Buch bereits gelesen hatte, ehe dies verfilmt worden ist, stand “Wie ein einziger Tag” schon lange auf dem Programm. Bislang konnte ich mich immer aus der Affäre ziehen, aber zum Ausklang eines ruhigen Wochenendes war das doch ganz stimmig. Ich muss auch sagen, dass mir der Film echt gut gefallen hat. Er kommt ganz ohne Kitsch aus, die Darsteller sind fantastisch und man stellt sich während des Films vor, wie man selbst vielleicht in dieser unbeschwert anmutenden Zeit gelebt hätte. Eine wirklich tolle Liebesgeschichte, auch wenn ich es jetzt komisch finde, so etwas zu schreiben.


