Heute endet die erste Transferperiode im neuen Jahr und die Bayern sind eine Menge Kader-Ballast losgeworden. Größter Abnehmer war der FC Nürnberg, der Andi Ottl und Breno bis Saisonende ausgeliehen hat. Vielleicht stößt auch noch Christian Lell dazu, der bei Nürnberg als Ersatzmann für den beim VfL Wolfsburg gehandelten Dennis Diekmeier im Gespräch ist.

Nicht zu vergessen sind Luca Toni, den es – ebenfalls erst einmal auf Leihbasis – zum AS Rom gezogen hat, Ernesto Sosa, der wieder zurück nach Argentinien ging und Alexander Baumjohann, um den uns Felix Magath und sein FC Schalke erleichtert haben. Jüngst reiht sich hier auch noch Linksverteidiger Edson Braafheid ein, der sich bis zum Saisonende dem schottischen Traditionsclub Celtic Glasgow anschließt. Zählen wir zusammen, mit Luca Toni, Ernesto Sosa, Alexander Baumjohann, Andreas Ottl, Breno, Edson Braafheit stehen sechs zumindest vorübergehende Abgänge fest. Möglicherweise kann auch Christian Lell noch seiner Rolle als nicht benötigter Reservespieler ohne Perspektive entfliehen.

Dem gegenüber stehen mit Diego Contento und Mehmet Ekici zwei Jungspieler, die jüngst von den Amateuren zu den Profis herangezogen wurden. Dies ergibt einen Kader von 22 Profispielern, was Trainer van Gaals zu Saisonbeginn erklärten Vorstellungen schon sehr viel eher entspricht, als ein Team aus 27 Spielern, von denen einfach nicht alle berücksichtigt werden können.

Bei drei, mit Lell vielleicht vier abgewanderten Defensivspielern bleibt zu hoffen, dass die Bayernabwehr weitgehend von Verletzungen verschont bleibt. Mit Sandro Wagner wechselt übrigens ein ex-Bayernspieler vom MSV Duisburg zum derzeit stark taumelnden SV Werder Bremen.