Am vergangenen Samstag fand dann das vorher beschriebene Backen mit Kindern aus der Gemeinde statt. Wir rechneten mit einer recht regen Teilnahme und hatten daher massig Teig angerührt. Pünktlich um 10 Uhr klingelte es dann auch an der Klingel und ein Vater brachte seine zehn- und sieben-jährigen Jungs vorbei. Wir gingen mit den beiden hoch und warteten auf die anderen.

Nach rund fünf Minuten hatten wir uns entschieden, doch schon anzufangen. Es sollte bei diesen zwei Kids bleiben. Uns war das nicht unrecht, immerhin reichten zwei Kinder aus, um auf dem Tisch eine amtliche Sauerei aus Teig, verschiedenfarbigen Glasurarten und Streuseln zu hinterlassen. Spaß hat es allen Beteiligten schon gemacht. Ein paar Bleche Kekse mit ausgestochenen Förmchen und zwei Bleche mit Spritzgebäck sind dabei entstanden. Gute 90% des Endresultats haben wir natürlich den beiden Kids in Frischhaltetüten mitgegeben, ein paar haben wir auch selbst behalten. Nach anderthalb Stunden wurden die beiden wieder abgeholt und zeigten Stolz die üppig gefüllten Tüten.

Die nächste halbe Stunde ging für Saubermachen drauf, dann war alles wieder in Ordnung. Wir wunderten uns noch ein bisschen, dass trotz Erwähnung in Tageszeitung, Gemeindebrief und Internet nur diese beiden Jungs abgegeben worden sind und aßen abschließend einen Keks.