Am 30. Juni wird Cristiano Ronaldo als teuerster Transfer aller Zeiten (kommt für 94 Millionen von Manchester United) bei Real Madrid vorgestellt. Wie eine spanische Zeitung jetzt berichtet, wird dem Portugiesen in seinen neuen Vertrag eine festgeschriebene Ablösesumme verankert. Diese feste Ablöse beträgt nicht weniger als 1.000.000.000 €, also eine Milliarde Euro. Damit möchte man in Madrid verhindern, dass Ronaldo von arabischen Scheichs zu Mondpreisen abgeworben wird, bei denen Geld eher wie kurzweiliges Spielzeug behandelt wird.
Damit steht im Umkehrschluss Manchester City, einem neureichen englischen Traditionsverein, der seit rund einem Jahr einem arabischen Scheich der miliardenschweren Abu Dhabi Group gehört, Tür und Tor offen, dieses verrückte Angebot im nächsten Jahr abzugeben. Was sind schon 1.000.000.000 Euro, man könnte vielleicht sagen “tausend Millionen” für Leute, die ihren Pferden Swimming-Pools bauen, damit diese sich bei Bedarf abkühlen und erfrischen können? Leute, die so viele Ferraris besitzen, wie ich Boxershorts. Leute, deren Paläste so viele Schlafzimmer haben, wie unsere Straße Häuser. Fußball wird immer verrückter. Vielleicht gewinnt die Bundesliga für Normalsterbliche bald an Interesse, weil es solche wahnsinnigen Spielchen hier niemals geben wird.


